Glasperlen mit den schönsten Millefiorimustern
Die Zeit der Merowinger (ca. 400-750 n. Chr.) kennt neben einer Vielzahl einfacher Perlen auch besonders komplexe Exemplare, die so genannten Millefiori-Perlen (= 1000 Blüten). Bei dieser Technik wird die Perle aus mehreren Elementen zusammengesetzt, deren Entstehung unterschiedlich beschrieben wird. Das gewünschte Muster wird aus verschiedenfarbigen Glasmassen gebildet. Aus der heißen, noch weichen Glasmasse wird ein dünner Glasfaden in der gewünschten Stärke gezogen, dessen Querschnitt immer noch das – nun aber verkleinerte – Muster aufweist. Aus diesem Stab werden Plättchen geschnitten, die – aneinander gelegt – das Muster der Perle ergeben werden. Die Plättchen werden erhitzt, so dass sie miteinander einen Verbund eingehen, und das noch formbare Glas wird um einen Stab gewickelt, um ein Fadenloch zu erhalten, und zusammen geschmolzen.























